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S1 West: Sofortmaßnahmen für bessere Qualität

Besonders im westlichen Abschnitt der S1 nach Breisach und Endingen bestehen noch immer Qualitätsprobleme im S-Bahn-Verkehr. Eine Arbeitsgruppe aus Land (Verkehrsministerium, NVBW), Zweckverband Regio Nahverkehr Freiburg (ZRF) und DB Regio Baden-Württemberg hat eine Reihe von kurz- und mittelfristig umsetzbaren betrieblichen und organisatorischen Maßnahmen erarbeitet und beschlossen, die eine Verbesserung der Situation in diesem Jahr erwarten lassen.

1. Um den Umsteigeanschluss in Gottenheim sicherzustellen ist trotz enger Fahrpläne von DB Regio eine neue Wartezeitregelung in Gottenheim eingeführt worden (Mindestwartezeit von zwei Minuten auf Anschlusszüge). Damit soll sichergestellt sein, dass in Gottenheim alle Anschlüsse zuverlässig funktionieren.

2. Zwischen Freiburg Hauptbahnhof und Gottenheim sind keine Zugbegegnungen möglich, deshalb bleibt bei größeren Verspätungen in Ausnahmefällen nur das Mittel von Zugdurchfahrten an planmäßigen Haltestellen, um den Fahrplan für die Folgefahrten wieder zu stabilisieren.

  • Für die Fahrgäste im Zug erfolgt die Information über die bevorstehenden Durchfahrten rechtzeitig vor der Abfahrt des Zuges in Freiburg Hbf bzw. in Gottenheim.
  • Der Halt FR-Klinikum wird in keinem Fall ausgelassen, um diese zentrale Infrastruktureinrichtung sicher anzubinden. Zugleich dient die Bedienung dieses Halts dazu, dass bei einem dispositiven Auslassen anderer Halte zwischen Gottenheim und FR-Klinikum hier zeitnah auf den Gegenzug gewechselt werden kann, so dass nur mit geringer Verspätung das Ziel erreicht wird.
  • Bei im Einzelfall erforderlichen Durchfahrten an den Stationen zwischen Gottenheim und Freiburg Klinikum haben Fahrgäste die Möglichkeit, ein Taxi zu rufen bei der Taxizentrale Freiburg unter der Tel. 0761 55 55 55. Die Taxifahrt wird durch den Kunden einfach nur quittiert. Diese Regelung gilt also für außerplanmäßige Durchfahrten bei den Stationen Hugstetten, FR-Landwasser und FR-Messe/Universität.
  • Das Auslassen von Halten auf der Kaiserstuhlbahn-Ost, insb. des Bahnhofs Eichstetten, erfolgt ebenfalls nicht mehr, da dort keine zeitnahen Alternativmöglichkeiten zur Verfügung sind.

Weitere Maßnahmen für eine bessere Betriebsqualität und Information im Störungsfall sind für 2022 in Vorbereitung (8-Punkte-Sofortprogramm). Eine grundlegende Verbesserung der Situation kann vielfach nur durch längerfristige bauliche Infrastrukturergänzungen erzielt werden. Aktuell laufen gutachterliche Untersuchungen zur Feststellung und Auswahl von geeigneten Maßnahmen. Daran arbeitet eine Zukunftskommission aus NVBW, ZRF und DB Regio Baden-Württemberg.

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